Bis zu sechs Wochen lang muss ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) das volle Arbeitsentgelt fortzahlen,
wenn dieser infolge eines Arbeitsunfalls oder einer Erkrankung seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann. Dafür hat der Gesetzgeber Pflichtumlagekassen geschaffen.

Augenoptikbetriebe sind von der Pflichtumlage befreit, wenn sie Mitglied der einzigen brancheneigenen Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG sind.

Wird ein Mitarbeiter ohne eigenes Zutun krank, hat er gegenüber seinem Arbeitgeber Anspruch auf bis zu 42 Kalendertage Entgeltfortzahlung.
Auslöser für diesen Anspruch ist die Arbeitsunfähigkeit, die vom Arzt festgestellt wird.

Dabei kommt es generell nicht darauf an, in welchem Umfang die Tätigkeit im Betrieb ausgeübt wird.
Einzige Ausnahme sind aufgrund der sog. Wartezeit Beschäftigte, deren Arbeitsverträge von vornherein auf maximal vier Wochen befristet sind.

Wartezeit: Mindestens vier Wochen muss ein neues Arbeitsverhältnis ununterbrochen bestehen, ehe es im Krankheitsfall zu einem Anspruch auf Entgeltfortzahlung kommt. Erst nach Ablauf dieser Wartezeit setzt die Fortzahlungsverpflichtung des Betriebes ein.
Die Wartezeit hat keinen Einfluss auf die maximale Anspruchsdauer von sechs Wochen.

Bei krankheitsbedingter Einstellung der Arbeitsleistung im Laufe eines Arbeitstages bzw. einer Arbeitsschicht stellt das für die ausgefallenen Arbeitsstunden dieses Tages bzw. dieser Schicht gezahlte Arbeitsentgelt keine Entgeltfortzahlung im Sinne des EFZG dar. Der Zeitraum der 42 Kalendertage Entgeltfortzahlung beginnt bei diesen Fällen am darauffolgenden Kalendertag.

 

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