Sie haben noch weitere Fragen!

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellen Fragen.
Sollten Sie hier nicht fündig werden, rufen Sie uns bitte gerne an.

 


Wer zahlt in die Umlage U1?

Alle Mitarbeiter, die über die Betriebsnummer des Arbeitgebers abgerechnet werden, sind einheitlich zur Umlage U 1 verpflichtet.



Wer zahlt in die Umlage U2?

Die Umlage U2 ist für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen im Rahmen des Mutterschutzes vorgesehen. Der Erstattungssatz beträgt 100 %. Hier müssen die Arbeitgeber unabhängig von der Anzahl ihrer Beschäftigten teilnehmen und Umlagebeiträge entrichten.





Was bedeutet VVaG?

Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit gehören ihren Mitgliedern. Jedes Mitglied ist berechtigt, an der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung teilzunehmen und über die wichtigen Fragen des Unternehmens mitzubestimmen.

Die Augenoptiker Ausgleichskasse (AKA) darf keine Gewinne erzielen. Eventuelle Überschüsse werden an die Mitglieder entweder in Form von Beitragsrückerstattungen zurückgezahlt oder zur Absenkung des Beitragssatzes benutzt.

Tipp: Werden Sie Mitglied der AKA, denn je mehr Mitglieder desto niedriger werden die Beiträge.



Meine Mitarbeiterin wechselt die Krankenkasse. Sie geht zu einer BKK.
Was passiert mit der Umlage?

Krankenversicherungsschutz und Umlage sind zwei verschiedene Dinge. Die Umlagepflicht hängt nicht mit der Mitgliedschaft zur Krankenkasse zusammen. Wenn Sie Mitglied der AKA sind, können Sie weiter Ihre Umlage entrichten; der Wechsel Ihrer Mitarbeiterin zu einer BKK ist dabei unerheblich.

Ist seit dem 01.01.2006  die Krankenkasse für die Umlage zuständig, bei der der Arbeitnehmer versichert ist?
Nein: Sind Sie Mitglied der branchenbezogenen Ausgleichskasse, sind Sie von der Verpflichtung, am Umlageverfahren mit den gesetzlichen Krankenkassen teilzunehmen, befreit.
Für Sie gilt: Alle Mitarbeiter sind für die Umlage weiterhin bei der AKA zu melden.



Arbeitsrückkehr vor Ende der Krankschreibung?

Wenn ein Arbeitnehmer, der z. B. wegen Grippe bis 30.11. arbeitsunfähig erkrankt ist, am 20.11. hustend an seinem Arbeitsplatz erscheint und erklärt, er fühle sich fit und wolle wieder arbeiten, stellt sich die Frage: Darf der Arbeitgeber ihn arbeiten lassen? Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes stellt kein Beschäftigungsverbot dar. Sie bedeutet nur, dass der Betreffende berechtigt ist, während der attestierten Dauer der Arbeitsunfähigkeit die Arbeit einzustellen. Er kann also frei entscheiden, ob er trotz Erkrankung arbeiten will. Ist nicht eindeutig erkennbar, ob der Arbeitnehmer wieder arbeiten kann, ohne sich und andere zu gefährden, sollte der Arbeitgeber ihn auffordern, seinen Arzt aufzusuchen und sich die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bescheinigen zu lassen. (Dies kann unter Umständen kostenpflichtig sein)



Bescheinigung über Geburtstermin

Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes (max. 13,–€ ) ist das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme maßgebend, in dem der mutmaßliche Tag der Entbindung angegeben ist. Das Zeugnis darf nicht früher als eine Woche vor Beginn der Schutzfrist nach § 3 Abs. 2 des Mutterschutzgesetzes ausgestellt sein.

Einschaltung des MDK
Bei Zweifeln an der Echtheit der Erkrankung kann der Arbeitgeber die Krankenkasse unterrichten und sie zur Einschaltung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung auffordern.
Dieser hat die Aufgabe, bei Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit, ein medizinisches Gutachten abzugeben.



Rückdatierung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die Arbeitsunfähigkeit soll grundsätzlich nicht rückwirkend bescheinigt werden. Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist ebenso wie eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit nur ausnahmsweise, nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu zwei Tagen zulässig.



Verweigerung der EFZ

Wenn der begründete, durch Tatsachen erhärtete Verdacht besteht, dass die Krankheit vorgeschoben ist, kann der Arbeitgeber die EFZ so lange verweigern, bis die Umstände der Krankschreibung zufrieden stellend aufgeklärt sind.



Meldung über die Schwangerschaft an die zuständige Krankenkasse

Ist die Arbeitnehmerin ihrer Meldepflicht gegenüber der Krankenkasse nicht nachgekommen, kann der Arbeitgeber diese Meldung vornehmen, um für die Lohnbuchhaltung unnötige Lohn-Gehaltskorrekturen zu vermeiden.





Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
(Landesinnungsverband)
Ruhrallee 9
44139 Dortmund

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Fax 0231 55 22-111
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