Die Rodenstock Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Brillengläsern, hat eine Kapitalerhöhung um bis zu 75 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Mittel stammen ausschließlich von den bisherigen Investoren. Die zusätzlichen Finanzmittel stärken die Liquidität und die Kapitalbasis von Rodenstock und unterstützen die ambitionierten Wachstumsziele im Kerngeschäft.

Die Corona-Pandemie führte vorübergehend zu einem starken Umsatzrückgang. Inzwischen erholt sich das Geschäft jedoch schneller als erwartet, insbesondere in Deutschland. Entsprechend seiner Strategie konzentriert sich Rodenstock weiterhin auf seine Kernkompetenzen in der Herstellung von hochwertigen Gleitsichtgläsern mit der Bezeichnung Biometric Intelligent Glasses (B.I.G.).

„Die erfolgreiche Kapitalerhöhung zeigt das Vertrauen der Anteilseigner in unsere Strategie und unser nachhaltiges Wachstum“, sagt Anders Hedegaard, CEO der Rodenstock Gruppe. „2019 war ein Rekordjahr für Rodenstock. Nach einem starken Jahresauftakt sorgte die Corona-Pandemie für einen drastischen Umsatzrückgang, jetzt erfährt das Geschäft jedoch wieder einen Aufschwung. Bereits im Mai haben wir einen Auftragseingang von unabhängigen Optikern in Deutschland erreicht, der fast auf dem Niveau vor der Corona-Krise liegt. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Wachstumskurs in den kommenden Jahren fortsetzen werden“.

Die kürzliche Kapitalerhöhung folgt auf ein Geschäftsjahr 2019 mit Rekordergebnissen. Der Umsatz stieg auf 450 Millionen Euro (Vorjahr: 425 Millionen Euro) und hat mit plus 6 % seine Wachstumsdynamik mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis (EBITDA) legte sogar um 13 % auf 103 Millionen Euro (Vorjahr: 91 Millionen Euro) zu. Die EBITDA-Marge verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf einen Rekordwert von 23 %.

Besonders stark war die Nachfrage nach der patentierten biometrischen Messtechnik, die im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie von Rodenstock steht. Zu den unterstützenden Geschäftsfeldern gehören Augenmessgeräte, Dienstleistungen und die beiden Brillengestellmarken Rodenstock und Porsche Design.

„Wir treiben einen Paradigmenwechsel bei Gleitsichtgläsern voran“, sagt Anders Hedegaard. „Mit unseren biometrischen Brillengläsern sorgen wir dafür, dass jeder Kunde so klar und scharf sehen kann, wie es derzeit technisch möglich ist. Darüber hinaus werden Optiker immer mehr zu hochqualifizierten Beratern, und unser Service trifft genau ihren Bedarf. Dieses einzigartige Wertversprechen hebt uns und unsere Partneroptiker aus einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld ab und sichert uns eine starke Position in einem hoch attraktiven Markt.“

Jedes Auge ist anders. Deshalb fertigt Rodenstock Brillengläser nach einem individuellen Augenmodell an. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen 2012 das Augenmessgerät DNEye Scanner auf den Markt gebracht. Es ermöglicht Optikern, die Biometrie des gesamten Auges zu bestimmen, indem tausende von Datenpunkten des Auges des Konsumenten erfasst werden. Der Verbraucher profitiert dabei letztlich durch die schärfste Sicht – bei jedem Winkel und bei jedem Blick, sowohl in den peripheren Bereichen wie auch in der mittleren, nahen und weiten Distanz. Rodenstock ist der erste Brillenglashersteller, der seine Produkte auf Basis eines individuellen „digitalen Fingerabdrucks“ des Auges produziert.



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